Fleischtrends 2024: Was ist angesagt?

Fleischtrends 2024: Was ist angesagt?

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MT: Fleischtrends 2024 Inspirationen für Genießer

MD: Auch im Jahr 2024 gibt es einige Fleischtrends, an denen nahezu kein Genießer mehr vorbeikommt. Ansprüche Nachhaltigkeit Regional

Fleischtrends 2024: Was ist angesagt?

Wer sich ein wenig genauer mit Ernährungsgewohnheiten und den hierzu passenden Trends auseinandersetzt, weiß, dass sich die Erwartungen vieler Genießer in Bezug auf einen vertretbaren und nachhaltigen Fleischkonsum im Laufe der Zeit stark verändert haben. Dies zeigt sich nicht nur bei einem Blick auf die Gegebenheiten in der Gastronomie, sondern auch in Bezug auf das Kochen und Braten am eigenen Herd.

Obwohl es nach wie vor klassische Gerichte gibt, an denen niemand mehr vorbeikommt, der Lust auf Tradition und Kulinarik hat, lohnt es sich, im wahrsten Sinne des Wortes, einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

Die folgenden Abschnitte setzen sich etwas genauer mit den aktuellen Ernährungstrends 2024 auseinander und liefern ganz sicher die ein oder andere Inspiration für diejenigen, die keine wichtigen Entwicklungen rund um Genuss und Vielseitigkeit verpassen möchten.

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/fleisch-lebensmittel-eiwei%C3%9F-1155132/


Zusatztipp: Lust auf neue Inspirationen? Ein Blick auf die Gastro kann helfen!
Wer es liebt, regelmäßig außer Haus essen zu gehen, kann gut beraten sein, sich einschlägige Ideen rund um einen abwechslungsreichen Fleischgenuss hier abzuschauen. In vielen modernen Restaurants, die unter anderem auf viele verschiedene Speisen, ein Hanseatic POS Kassensystem für die Gastronomie und auf eine stilsichere Einrichtung setzen, zeigt sich immer wieder, wie leicht sich Komfort, Transparenz und kreative Gerichte verbinden lassen.
Diejenigen, die in diesem Zusammenhang Spaß an Neuerungen und saisonalen Köstlichkeiten haben, können gut beraten sein, auf genau die Speisekarten zu achten, die der klassischen Karte beigefügt wurden. Oft handelt es sich hierbei um ein Einlageblatt, das fast ausschließlich regionale oder jahreszeittypische Leckereien in Szene setzt.


Trend Nr. 1: Alles, was „Carneficionados” glücklich macht
Carneficionados legen Wert auf einen möglichst verantwortungsvollen Fleischkonsum. Daher kaufen sie – wann immer es geht – ausschließlich Fleisch aus Bio-Haltung. Ihnen ist es wichtig, zu wissen, dass die Produkte, die sie konsumieren, nicht aus Massentierhaltung stammen und es den Tieren dementsprechend gut ging.
Um herauszufinden, ob das Fleisch, das ihnen angeboten wird, ihren hohen Anforderungen entspricht, nehmen sie oft umfangreiche Recherchen auf sich. Und glücklicherweise legen zahlreiche Hersteller und Unternehmen heutzutage großen Wert darauf, die Transparenz, die von ihnen erwartet wird, zu bieten. Oder anders: Wer Lust auf einen Ausflug in die kulinarische Welt eines passionierten Carneficionados hat, verfügt 2024 eigentlich über alle Möglichkeiten, die es hierzu benötigt.


Trend Nr. 2: Einfache, aber extrem leckere Grillgerichte
Vor allem beim Grillen im Jahr 2024 zeigt sich einmal mehr, dass nicht immer die ausgefallenen Köstlichkeiten nötig sind, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Hier heißt es in diesem Jahr einmal mehr „Back to Basics“.
Wer weiß, worauf er achten muss, um zum Beispiel das „perfekte Steak“ zu braten oder seine Bratwurst richtig einschneidet, schafft eine ideale Grundlage für umfangreichen Genuss.
Die Vorteile, die sich in diesem Zusammenhang in Bezug auf Grillpartys 2024 zeigen, beziehen sich auf unterschiedliche Bereiche. Denn: Gastgeber, die sich fast ausschließlich auf absolute Klassiker fokussieren können, profitieren unter anderem von:
● einer (meist) unkomplizierten Zubereitung
● einem günstigen Einkauf
● dem guten Gefühl, keine kulinarischen Experimente einzugehen und stattdessen eine hohe Akzeptanz bei den Gästen sicherzustellen.


Trend Nr. 3: Fleisch aus der Region
Wer hat behauptet, dass Fleischgenuss nicht auch vergleichsweise nachhaltig möglich wäre? Diejenigen, die Steak, Wurst und Co. genießen, aber gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern möchten, sollten sich für Fleisch aus der Region entscheiden. Immerhin müssen hier keine langen Transportwege in Kauf genommen werden.
Aufgrund der manchmal geringeren Mengen kann es gegebenenfalls nötig sein, die Zubereitung eines bestimmten Gerichts um einige Tage zu verschieben. Eine entsprechende Planänderung könnte zum Beispiel dann eintreten, wenn die nötigen Produkte im Hofladen um die Ecke ausverkauft sind.
Diejenigen, die sich ein wenig mehr Flexibilität wünschen, können ihr Fleisch bei einem verlässlichen Partner mittlerweile alternativ ganz einfach online bestellen und so entsprechend vorplanen.


Trend Nr. 4: Nose to Tail
Zugegeben: Dieser Trend spielt nicht erst seit dem Jahr 2024 eine wichtige Rolle. Vielmehr hat er es schon seit einigen Monaten geschafft, die Branche teilweise zu revolutionieren. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, geht es hier darum, ein Tier komplett zu verwerten. Somit soll unnötiger Verschwendung vorgebeugt werden.
Ein entsprechendes Vorgehen lässt sich unter anderem hervorragend mit dem Wunsch, Abfall zu vermeiden, kombinieren.
Wie bei vielen anderen Foodtrends kann es sich lohnen, sich ein wenig von alten Vorstellungen zu verabschieden und den verschiedenen Gerichten, die sich teilweise auch einfach zuhause kreieren lassen, eine Chance zu geben. Oft zeigt sich dann, wie leicht es ist, Genuss und Nachhaltigkeit auf einer besonderen Ebene miteinander zu kombinieren.


Trend Nr. 5: Weniger Fleisch, dafür bewusst und hochwertig
Vor allem in den 1990er-Jahren schafften es etliche Fast-Food-Ketten, hierzulande den Markt zu erobern. Nur wenige Kunden fragen sich, woher die Produkte, die sie teilweise mehrmals in der Woche konsumierten, eigentlich stammen. Wichtig war es oft, günstig satt zu werden.
Heutzutage entwickelt sich der Trend in eine andere Richtung. Zahlreiche Menschen sind dazu bereit, mehr für ihr Fleisch zu zahlen – und zwar unabhängig davon, ob sie es im Supermarkt, im Restaurant oder im Online-Shop bestellen. Einige orientieren sich an der Vergangenheit und erinnern sich daran, dass es während ihrer Kindheit oft nur einmal in der Woche den berühmten „Sonntagsbraten“ gab. Was auf der einen Seite ein wenig nostalgisch klingt, kann eventuell auch in gesundheitlicher Hinsicht mit einigen Vorteilen verbunden sein.
Gegebenenfalls bietet es sich – gerade für kulinarische „Weltenbummler“ – an, den Blick auf die traditionellen Gerichte in anderen Ländern zu richten. Immerhin handelt es sich bei der Erkenntnis, dass sich gerade die Menschen in der Region des Mittelmeeres vergleichsweise ausgewogen ernähren und tendenziell seltener von typischen Zivilisationskrankheiten heimgesucht werden. Vor allem die spanische Küche hinterlässt bei vielen Urlaubern einen besonders positiven (und leckeren) Eindruck.


Fazit
Diejenigen, die Lust auf Abwechslung auf ihrem fleischhaltigen Teller haben, kommen im Jahr 2024 definitiv auf ihre Kosten. Egal, ob beim Essen außer Haus oder beim Kochen am heimischen Herd mit möglichst hochwertigen Zutaten: Der Fantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt.
Gleichzeitig zeigt sich immer wieder, dass bei vielen Fleischliebhabern ein Umdenken stattgefunden hat. Es geht nicht mehr darum, „einfach nur Fleisch“ zu essen. Vielmehr machen sich einige die Mühe, genau zu hinterfragen, welches Leben hinter dem Gericht steckt, das sie gerade im Begriff sind, zuzubereiten. Hieraus ergibt sich in der Regel nicht nur ein höherer Qualitätsstandard, sondern eine besondere Form von Wertschätzung, die früher oft nicht (oder nur in Teilen) vorhanden war.
Einmal mehr zeigt sich: Beim Essen geht es nicht nur ums Sattwerden, sondern vielmehr darum, sich und seine Bedürfnisse besser kennenzulernen.